Hallo an Alle,
ich finde jetzt auch mal die Zeit dafür einen Bericht über meine Zeit in Fiji zu schreiben, ist jetzt auch schon wieder eine Woche her, die Zeit verfliegt vielleicht.
Gott hatte ich es vermisst zu fliegen ;D, seitdem ich jetzt 21Stunden geflogen bin, macht mir das alles überhaupt nichts mehr aus. Ich habe mich sogar richtig gefreut, weil ich unbedingt einen Film schauen wollte und das hatte ich nämlich “My Sister’s Keeper”, hatte mal das Buch gelesen vor einem halben Jahr oder so, aber naja der Film war ganz anders, allein schon das Ende. Aber der Film war trotzdem super traurig, gott habe ich geheult und mir war es so peinlich, weil die Stewardessen hatten mich dann etwas seltsam angeschaut ;D. Whatever!
Als wir in Nadi waren, sind wir sofort mit dem Bus zu unserem Resort gebracht worden. Die Fahrt glaube ich so 4-5 Stunden gedauert, was kein Wunder war bei dem kleinen Tuckerbus, der immer nur mit 10-20km/h die Berge hochfahren konnte.
Das Uprising Resort selbst war eigentlich ganz schön, auch wenn wir in einem riesen Dorm schlafen musste, mit 30 Betten oder so. Zum Glück hatte ich niemanden schnarchen gehört, dafür habe ich den blöden Vogel, der vor unserem Fenster anscheint seine Brut hatte, schon um 6h morgens gehört. Das war dann auch noch so ein Südseevogel der super Laut war und dazu noch seltsam gezwitschert hat. Whatever! Das Essen war eigentlich soweit gut, nur mit dem Frühstück war ich nicht so zufrieden, weil wenn das Essen weg war, war es weg und es wurde nichts mehr gebracht. Somit bestand das Frühstück hauptsächlich aus Früchten und Toast, bin ich ja total satt von geworden
! Doch seitdem ich dort war, esse ich doch tatsächlich Pine Apple, ist das zu glauben? Das habe ich in der Woche nur gefuttert, aber die ist in Fiji halt auch top, super saftig und süß und schön weich, man kann sogar den Stamm essen. Ok dieser Bericht soll jetzt nicht von der Pine Apple handeln…also weiter im Geschehen!
Bevor wir uns auf den ‘Highway to Hell’ begeben haben in Richtung Volivoli Resort, haben wir einen Abstecher nach Suva gemacht. Dort waren wir dann in einer Schule und haben den Chicken Boy besucht, dass war echt etwas unangenehm, der arme Kerl wurde da wie so ein Austellungsstück präsentiert. Aber na gut! In der Schule selbst war es ok, wir hatten mit ein paar Kindern geredet und bei mir saß so ne süße Kleine, gott die hat die ganze Zeit geredet und irgendwelche Spielchen gemacht. Aber es war so süß, weil sie mich dann am Ende umarmt hat.
Danach kam dann der wohl gefährlichste, aber auch lustigste Trip den wir hatten! Wir sind halt wieder mit unserem Tuckerbus gefahren und wir kommen da so plötzlich an einen Kreisel und wollten eigentlich rechtsabbiegen, als unser Guide sagt oh wir können ja die neue Straße benutzen. Ich sehe die “Straße” und denke mir nur, die ist aber noch nicht fertig gestellt. Ich habe echt die ganze Zeit nur darauf gewartet, das ein Schild kommt, ‘hier gehts nicht weiter’ und mein einziger Gedanke war, sowas gäbs in Deutschland nicht! Es war ja noch nicht mal Teer auf der “Straße” es war eher wie so ein Offroadtrip gewesen, andauernt sind uns Baumaschinen entgegen gefahren und dann die Brücken ne echt. Die Brücken waren gerade so Breit wie unser Bus und auch noch aus Holz und dann schreit Caro auch noch neben mir plötzlich ‘das Brett wackelt’. Ne echt sowas kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Martina, Leiterin des Au Pair Clubs, meinte auch so nach einiger Zeit, wir sollen doch jeden den wir sehen Bula zurufen und nett winken, eventuell brauchen wir später Hilfe von denen. Und es war auch schon wieder bald Sonnenuntergang und wir waren irgendwo im Regenwald, da gabs auch nur ein paar kleine Dörfchen, wirklich Dörfchen, ohne Shops und sowas, nur ein paar Häuser halt…hatte mir schon überlegt, ob die so Gastfreundlich sind und uns für eine Nacht bei denen übernachten lassen.
Jo wir kamen dann aber doch unversehrt im Resort an. Das Resort war eigentlich so mit das beste, weil das Wetter dort schon besser war als bei dem Anderen auch hatten wir Achterzimmer mit zwei Bädern bekommen und das Essen war akzeptabel, man konnte satt werden. Ach und der Pool war klasse, der war so groß, dass man sogar richtige Bahnen schwimmen konnte. In dem Resort waren wir wieder zwei Tage und sind dann weiter nach Denarau gefahren um dort mit einer Fähre auf Bounty Island zu fahren.
Auf dem Weg nach Denarau, haben wir eine Stopp gemacht um in die Mud Pools zu steigen. Ach war das eklig, aber auch lustig. Es sind gar nicht so viele Mädels rein, vielleicht so acht. Als ich da rein bin, ich habe echt Panik bekommen, weil der Boden war ja so eklig und ich hatte auch das Gefühl man kann dar gar nicht richtig drin stehen. Als ich dann aber mit Mud eingeseift war, war mir eh alles wurscht. Eigentlich wollte ich dann noch in die Hot Pools, aber ich hatte einen Sonnenbrand am Fuß und oh gott hat das gebrannt, es war ja sowieso superheiß das Wasser, aber mit Sonnenbrand ne ging für mich gar nicht.
Dann ging es weiter nach Denarau, dort angekommen sind wir erstmal dort etwas rumgelaufen, ist das totale Touristen Gebiet und danach gings auf die Fähre. Es wurde uns gesagt es dauert ungefähr ne 3/4 Stunde, aber daraus wurden 3 Stunden. FIJITIME!
Als wir bei Bounty Island waren, kam dann ein kleines Bötchen und hat uns abgeholt, weil die Fähre konnte nicht direkt bei der Insel anlegen. Diese Bootsfahrt war nochmal super spektakulär, denn unsere Koffer wurden auf das Dach gelegt und es war dunkel und es war windig und das Meer etwas aufgebraust. Maria wollte uns dann zwar weiß machen über den Koffern sei ein Netz gespannt worden, aber das hatte sich am Ende als Humbuck ausgestellt. Also ich weiß ja nicht wie die Fijianer das gemacht haben, aber die Koffer sind tatsächlich nicht runtergefallen.
Bounty Island selbst war eigentlich echt süß, so ne ganz private Insel die man in 20min. einmal umrundet hatte und wo es nichts anderes gab als das Resort. Doch die Zimmer waren echt unmöglich! Wir waren wieder in ein 20er Zimmer gesteckt worden, ist ja ok, wars beim letzten mal auch, aber neben an war noch ein 20er Zimmer und für beide Zimmer gab es genau drei Duschen und zwei Toiletten, die super dreckig waren. Außerdem war eine Hitze bei uns im Dorm, weil die Airconditioner nicht ging, aber das war unser Glück! Dadurch wurde uns nämlich vorgeschlagen zu wechseln. Sechs Leute sind dann noch in den Dorm neben an einquartiert worden und 14 andere Mädels konnten halt in einer 14er Zimmer, ich war zum Glück zur rechten Zeit am rechten Ort und bin in das 14er Zimmer gerannt um mir ein Bett zu angeln. Das war so viel besser, allein schon weil wir ein eigenes Bad hatten, was auch noch etwas hygienischer war.
Danach ging es uns soweit gut, bis auf die Tatsache das wir jeden Abend 28 Dollar zahlen sollten, auch wenn wir gar nicht für den Preis essen. War dann etwas überteuert und das Essen war jetzt nicht so dufte, als das es das Geld wert gewesen sei. Naja am ersten Abend haben wir aber gegessen, weil wir Hunger hatten. Frühstück war das Beste, weil wir das inkl. hatten. Da haben wir dann reingehauen, aber wie!!! Damit wir ja keinen Lunch brauchen, weil das hätten wir ja dann auch wieder bezahlen müssen. Ich glaube die Fijianer waren auch etwas genervt, weil wir beim Frühstücksbuffee alle paar Minuten Milch, Brot, Cornflakes und was weiß ich nicht noch alles nachbestellt haben.
Der Hammer kam jedoch am zweiten Abend, wo wir Essen nach “Karte” hatten, man konnte zwischen zwei Hauptspeisen wählen und Vorspeise und Nachspeise. Da haben wir uns sogar gedacht, ist ok, für eine Menü 28 Dollar. Tja nur leider musste man sich entscheiden ob man Vor- oder Nachspeise haben will, beides gabs nicht! Was für eine Dreistigkeit! Ich habe mich dann für die Nachspeise entschieden, dass war das Beste an dem ganzen Essen, hätte am liebsten noch eine gehabt.
Am letzten Abend hatten wir uns dann dafür entschieden kein Dinner zu essen (obwohl es Barbeque gab), wir hatten ein paar Brote vom Frühstücksbuffee mitgehen lassen und haben dann die und ein Eis gegessen und halt wieder am Frühstücksbuffee schon viel angefressen um den Tag zu überstehen.
Auch total daneben war die “Turtletour”, wir sind dafür auf eine Nachbarinsel gefahren auf “Treasure Island” (was für ein Zufall Ben hat mir erzählt, als er auf Fiji war, war er genau auf dieser Insel) und erstmal wurden wir auf der Insel rumgeführt. Aber ganz ehrlich ich wollte das gar nicht sehen, da wurde uns nur gezeigt wie viel besser es den Leuten dort geht als bei uns, da gab es sogar eine Kirche in der man heiraten konnte und die Insel ist glaube ich nochmal kleiner gewesen als unsere. Whatever! Dann kamen wir zu den Turtles haha, da hätte ich auch in den Zoo gehen können, wäre günstiger gewesen. Was wir nämlich gesehen haben, waren ganz kleine Baby Turtles und so halbe Turtles, die vielleicht ein paar Monate alt waren, die ganz großen so wie wir uns das gedacht haben, gabs natürlich nicht und füttern wie es hieß durften wir auch nicht. Also ne echt, dafür 35 Dollar.
Danach sind dann noch ein paar Mädels schnorcheln gegangen, für mich ist das ja nichts, ich muss nicht sehen was da unter mir schwimmt, ich glaube wenn ich es wüsste, würde ich nie wieder ins Meer gehen. Außerdem meinten die zu uns, bei ihnen gibts Weiße Haie und denen wollte ich nun wirklich nicht begegnen.
Ja und dann ging es auch schon wieder nach Hause. Hatten dann wieder in Denarau angelegt und wir haben dann beim Hard Rock Café ein gutes Lunch gehabt, weil wir ja am Abend zuvor nichts wirklich gegessen haben. Hatte mich auch wieder total auf den Flug gefreut, weil ich wieder einen Film schauen wollte, hatte diesmal “The Ugly Truth” mir angesehen. Ich wollte nicht schon wieder heulen, deshalb habe ich mir eine Komödie angesehen!
Auch sehr cool war, dass neben Kristina noch zwei Plätze freigeblieben sind, so dass ich mich dann noch umgesetzt habe neben sie, weil mein Platz war beschissen. Ich saß eigentlich voll im Weg, die Stewardessen mussten immer so aufpassen wegen meinen TV den ich aus der Armlehne rauszuholen hatte um nicht mit dem Karren dagegen zu stoßen.
Aber sehr witzig war, es gab da diesen einen attraktiven Steward und echt alle fanden das und dann Kristina so “der heißt Jon”, weil sie das auf dem Schildchen gelesen hatte und sie hatte das total laut gesagt und natürlich ist er indem Moment an uns vorbeigelaufen. Gott war das wieder peinlich!
So und diese Woche ist eigentlich so das übliche gewesen, bei Nathalie gewesen. Am Donnerstagabend war hier dann ein Feiertag Fawkes Day, bei den Feuerwerk angezündet wir und so. Wir waren jedoch am Donnerstag mit Ben Bowling spielen gewesen. Doch da musste ich ja herausfinden, dass es kein Feuerwerk hier an Silvester gibt, also nicht in Privatenkreisen. Wo gibts denn sowas? Das ist doch das Beste an Silvester, naja ich warte jetzt erstmal ab. Angeblich ist an den Stränden immer ziemlich viel los und ich wohne ja in AKL dann wird ja wohl irgendwo ein Feuerwerk hochgehen!
Also bis zum nächsten mal! =)